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Lila Flieder-Laune und Möchtegern-Porzellanschüsselchen

Vor einiger Zeit habe ich auf dem Münchner Nachtflohmarkt im Postpalast Likörgläser mitgenommen. 
Das Mantra für den  Flohmarkt-Besuch war eigentlich "Nur kucken, nichts anfassen. Und schon gar nichts kaufen" 
Nur wusste ich da noch nicht, dass ich an einem supersüßen Stand einer supersüßen Studentin die sechs supersüßen Likörgläser ihrer wahrscheinlich supersüßen Oma für insgesamt schlappe 50 Cent aufkaufen würde. Darin mit inbegriffen war sogar so ein schnieker kleiner Karton mit Henkel und 6 Unterteilungen, in die man die gläsernen Gestalten stellen kann, ohne dass sie umfallen, zerbrechen oder sonstwie Selbstmord begehen oder ein Massaker anrichten könnten. ´N Knüller, wa?

Das Mantra wurde verworfen - war eh nie wirklich ernst gemeint. Hallo? Nachtflohmarkt und nichts kaufen wollen? Das ist wie Weintrinken mit Ausspucken. Irgendwie nicht Sinn der Sache.
Der neue Plan war nun, sie mit weißem Mattlack anzusprühen, damit sie wie kleine Porzellanschälchen aussehen. Diesen Vorsatz hatte ich genau so lange, bis ich die Winzlinge in meinen "Mit den Dingen mache ich noch was...irgendwann"-Schrank gestellt hatte. Darin sollten sie warten, bis ich die leere Sprühdose durch eine volle ersetzt hatte. Das haben sie auch. 
Allerdings hat das Ersetzen 5 Monate gedauert. Heute habe ich endlich Zeit gefunden, sie ganz in Weiß zu kleiden.

Sobald der Lack trocken war, habe ich eines mit Sand und Maiglöckchen aus dem Garten gefüllt -  Sand ist meine Alternative zu Steckschaum und man kann sich so wunderbar ein Beet aus Schnittblumen bauen. Zum Schluss Kunstwerk noch vorsichtig gießen, dann hält die Pracht 2-3 Tage durch.




Passend zu meinen Lieblingsuntertassen von House of Rym habe ich eine Korkplatte mit weißem Permanentmarker aufgehübscht. Die langweiligen Rohlinge gibt es im Dreierpack beim Fleischbällchenmöbelhaus.





Vielen Dank für deinen Besuch,
liebe Grüße
Stefanie


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