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Neonpinke Osterdeko und selbstgebackene Macarons

Am Donnerstag ist mir etwas Seltsames passiert. Ich bin eigentlich nicht so der Neon-Typ. Neon-Farben sind Snowboarder-Farben und da hört der Spaß bei einer leidenschaftlichen Skifahrerin wie mir eh schon auf. Als ich allerdings am Donnerstag aufwachte, war mein erster Gedanke: "Und jetzt fährst du los und kaufst dir so einen knallpinken Lack." Ich war entsetzt! Wie kann man Abends mit der festen Überzeugung einschlafen, Neonfarben wären nur etwas für GoPro tragende Board-Freestyler, die nach dem Heliskiing über ihre Frontside Boardslides fachsimpeln und am Morgen aufwachen und sich nichts sehnlicher wünschen, als ´ne Spraydose mit pinker Leuchtfarbe?
Schon komisch. Wer kann mir garantieren, dass mir das nicht auch bei anderen defintiv abneigenswerten Dingen so geht? Wenn ich plötzlich ein Justin Biber-Album brauche? SOFORT und jetzt GLEICH und in den Mediamarkt einbreche, weil bereits zugsperrt da nach 20:00 Uhr?
Okay, okay. Ich bin ja schon still. Neonpink ist definitiv lange nicht so schlimm.

Ich habe meinen Gelüsten nachgegeben und mir einen grellen Pinkmacher gekauft. Zuhause habe ich gleich ein paar Eierschalen mit meinem neuen Lack eingesprüht und bin von dem Ergebnis begeistert. Besonders in Kombination mit schwarz-weiß und einer naturbelassenen Osterdekoration ist die Farbe - wie ich finde - der Knaller.



Morgen feiert mein Papa seinen 60. Geburtstag und zu diesem Anlass habe ich für ihn Pistazien-Macarons mit einer Füllung aus Orangenmarzipan gebacken und mir auch selbst gleich ein paar gegönnt.

Als ich im Februar Geburtstag hatte, hat er mir leidenschaftlichen Knusperin original Sprüngli-Macarons aus Zürich mitgebracht. Bei den Schweizern heißen die kleinen Süßlinge übrigens "Luxemburgerli". Die Schachtel habe ich nun wiederum mit selbstproduzierten Macarons gefüllt und bin jetzt mal gespannt, ob er überhaupt merken wird, dass sie nicht von Sprüngli sondern von mir höchstpersönlich und mit Liebe gebacken sind.


Die Macarons habe ich nach folgendem Rezept gebacken:

Für ca. 20 Stück


20 g
Ungesalzene Pistazien
25 g
Gehäutete Mandeln
75 g
Puderzucker
Eiweiß
10 g
Kristallzucker

50g  
Für Farbenfreudige: Grüne Lebensmittelfarbe

weiche Butter
etwas Puderzucker (um nach Wunsch die Konsistenz der Masse zu variieren)
3 EL
Marzipanrohmasse
5 EL frisch gepresster Orangensaft










Pistazien und Mandeln sehr fein mahlen und anschließend nochmals durch ein Haarsieb streichen. Es sollte sehr feines Pulver dabei entstehen.
Das Eiweiß schlagen, bis es schaumig wird, den Kristallzucker einrieseln lassen und weiter steif schlagen. Sobald die Masse schön glänzt und sich Spitzen ziehen, die grüne Lebensmittelfarbe dazugeben und weiterschlagen.
Die Baisermasse vorsichtig unter die Mandel-Puderzuckermasse heben.
Den fertigen Macaron-Teig in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kreise von ca. 2 cm Durchmesser auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.
Die Macarons nun unbedingt für etwa 30 Min. antrocknen lassen. Das sorgt dafür, dass sie später beim Backen nicht wie normale Makronen auseinanderlaufen, sondern ihre Form behalten.
Im vorgeheizten Backofen bei 130°C Umluft zwischen 10 und 15 Minuten backen.

Für die Füllung die weiche Butter mit dem Marzipan und dem Orangensaft cremig rühren. Wem die Creme zu weich oder nicht süß genug ist, gibt soviel Puderzucker hinzu, bis er zufrieden ist. Die Orangen-Marzipan Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils auf eine Macaronhälfte etwas Creme spritzen und mit einer leeren Hälfte bedecken.
Die Macarons bis zum Verzehr verschlossen im Kühlschrank lagern.




Will haben - wo krieg ichs?
Teller "A" von Design Letters, Gläser von Tine K Home und Geschirrtuch von Bungalow.
Alles über Geliebtes Zuhause.

Vielen Dank für deinen Besuch,
liebe Grüße
Stefanie

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