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Rhabarberguglhüpfer zum Marzipanhasser bekehren

Jede Familie hat diese Kleinkindersprüche. Witziges und Wahres aus dem Kindermund, was man sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit erzählt. Meine liebe Cousine beispielsweise benötigte für die Essensfindung immer meine Tante. Sie deutete mit skeptischem Blick auf eingelegte Artischocken oder Surimistäbchen und fragte mit großen Kulleraugen: "Mama, mog i des?"

Das ist bei uns der Renner. Im Supermarkt, vor Fertiggerichten von fastglatzköpfigen Starköchen. Oder beim Anblick von 5 Tage altem und drei mal aufgewärmten Moussaka.




Aber es ist doch so: Es gibt Dinge, die mögen alle. Erdbeeren zum Beispiel. Bis auf die paar armen Tropfen, die darauf allergisch sind. Aber selbst die lieben die roten Süßlinge, nur sterben sie beim Verzehr und lassen es daher verständlicherweise lieber.
Oder Chickenwings mit Pommes.Wer hat nicht ab und zu mal so richtig Heißhunger auf knusprig gebratene Chickenwings mit Sweet-Chilli-Sauce und fritteusenfrische Pommes?

Und dann gibt es diese "Mama, mog i des?"-Dinge. Harzer Käse. Lakritze. Marzipan.
Diese Schmeckt-mir-nicht-Dauerbrenner.
Weil heute Feiertag ist, möchte ich eine Lanze für eines dieser Dinge brechen.
Ihr ahnt es: Nicht für den Harzer Käs. Der ist meiner persönlichen Ansicht nach einfach nur widerlich.
Das Marzipan soll es heute werden. Ich mochte es schon immer sehr gerne, aber ich kenne viele Menschen, die das nicht so geil finden. Genau für euch sind die heutigen Minigugelhüpfer. Es ist ziemlich viel Marzipan drinnen, aber geschmacklich verbindet es sich so perfekt mit dem Rhabarber, dass ihr es nicht merken werdet.
Wenn ihr nun zu der Teilmenge gehört, die weder Rhabarber noch Marzipan mögen, dann ist der heutige Post für euch leider gelaufen ;)






Rezept für 12 Mini-Gugelhüpfer

200 g Marzipan Rohmasse
400 g Rhabarber
150 g Butter
100 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
170 g Mehl
2 TL Backpulver

Das Marzipan grob reiben. Den Rhabarber waschen und schälen. Die Stangen halbieren und in 0,5 cm breite Schtücke schneiden.
Weiche Butter, Vanillezucker, Zucker und Salz schaumig rühren. Marzipan zufügen und gut verrühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unter die Buttercreme rühren. Die Rhabarberstückchen unterheben und den Teig auf 12 kleine gefettete Gugelhupfformen verteilen. Im vorgeheizten Ofen (Umluft 155°c) ca. 25 Minuten backen.
Lauwarm und mit Puderzucker bestreut servieren.






Vielen lieben Dank für deinen Besuch und einen schönen Feiertag,
regennasse Sommergrüße,
Stefanie


1 Kommentar:

  1. Ich stöber gerade durch deine Posts :)
    Ich liebe Marzipan, allerdings kenn ich nicht besonders viele Leute in meinem Bekanntenkreis die es auch mögen.
    Dann heißt es immer: "Die Konsestenz ist eklig."
    Wenn man es ihnen dann aber in einem Gebäck vorsetzt und nicht erwähnt, dass Marzipan drin ist merkt es keiner, weil es ja nur noch süß und nach Mandel schmeckt! Verrate ich es dann heißt es: "Du weißt doch, dass ich kein Marzipan mag."
    Denen kann man einfach nicht helfen :D

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Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast.
Was auch immer du über diesen Post, meinen Blog oder die Gesamtsituation denkst, interessiert mich. Verrat´s mir doch!