Labels

Startseite anzeigen Rezepte anzeigen Rezepte anzeigen Design anzeigen Das Leben anzeigen Blogroll anzeigen Wer schreibt hier anzeigen

Traumpaar Kupfer + Birke und selbstgebaute Kerzenständer



In unserem Garten steht eine rießige Birke. Sie ist sehr hübsch und verstopft unsere Dachrinne.
Da ersteres für Birken normal, zweiteres jedoch nicht gewollt ist, fielen einige ihrer Arme einer großen Frühjahrsoperation zum Opfer. Frisch amputiert sieht sie immernoch sehr schön aus und stört den Regen nicht mehr beim fröhlichen Sommerrodeln in der Dachrinne.
So bin ich an wunderschöne dicke Birkenäste gekommen und wollte unbedingt Kerzenhalter daraus bauen.


Nachdem ich ziemlichen Respekt vor Kreissägen hab, bat ich den Chefdesigner, mir den Ast in Kerzenhaltergroße Scheiben zu sägen. Doch der Chefdesigner hat etwas mehr Uni als ich und war daher gerade damit beschäftigt, noch klüger zu werden. Da es mit den Scheibchen sehr dringend war, musste ich den zweiten mir bekannten Kreissägenbesitzer damit beauftragen, meinen Vater.
Er würde mir den Ast kleinmachen. Seine Bedingung sei allerdings, dass ich ihn lobend in meinem Blog erwähne. Tue ich hiermit. Die Scheibchen sind der Knaller, Papa :)


In die Scheibchen wollte ich nun ein Loch bohren, in das eine Kerze passt.
Und irgendwo sollte auch noch Kupfer mit dabei sein, weil es einfach so schick aussieht.
Also bin ich mit den Scheibchen in den Baumarkt gefahren, weil zu blöd zum Bohren.
Ich habe auch gleich gefragt, ob sie denn kupferfarbene Dinge haben, in die am einen Ende eine Kerze gesteckt werden kann und das andere Ende in das Loch in dem Scheibchen?
Antwort war ein sehr, sehr SEHR mitleidiger Blick.


Trotzdem setzte sich der Mitarbeiter des Monats mit meinem Problenm auseinander und lies sich beschreiben, was meinem Designerhirn so vorschwebte. Zwischendurch sah er mich an, seine Uhr und die Decke. Verdächtig oft die Decke. Am Ende präsentierte er mir allerdings im Gang des Bad- und Sanitärbedarfs eine Reduziermuffe. Die gibt es in Kupfer und das alleine macht sie schon absolut habenswert. Außerdem passt in das dicke Ende der Muffe eine normale Stabkerze. Also habe ich mich für zwei Reduziermuffen (18-22mm) entschieden.
Ich bedankte mich bei dem Mitarbeiter des Monats für seine Geduld.
Er riet mir, wenn ich weitere Fragen hätte, solle ich an einem Dienstag wiederkommen. "Ach, arbeiten Sie immer Dienstags?" fragte ich nach. "Nein", antwortete er, "Dienstags arbeite ich nie!"


Zuhause angekommen, musste ich feststellen, dass ich nicht den passenden Bohrer für Muffengroße Löcher besitze. Verzweifelt den Chefdesigner gefragt. Er habe zwar auch nicht den passenden Bohrer, aber er würde es eben anders versuchen. Hat nicht geklappt. Ich also wieder in den Baumarkt gefahren. Der Mitarbeiter des Monats hat mich kommen sehen und sich vorsorglich hinter einer Palette Umzugsdecken versteckt.
Passenden Bohrer besorgt, nach Hause gefahren und den Chefdesigner drauf angesetzt. Nach großem Getue waren dann endlich zwei Muffengroße Löcher in meinen Birkenholzscheiben. Ich habe die Schnittflächen noch abgeschliffen und mit puderfarbenem Acryllack angepinselt. Muffe einsetzen, Kerze reinstecken und freuen :)






Vielen Dank für deinen Besuch 
und ein schönes Wochenende,
Stefanie



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast.
Was auch immer du über diesen Post, meinen Blog oder die Gesamtsituation denkst, interessiert mich. Verrat´s mir doch!