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Bananen+Karamellsoße+Butterkekse = addicted to you

Als XX-Chromosomenträgerin ist man ja ab April/Mai bekanntlich um die Bikinifigur besorgt. Den Winter über futtern wir uns mit Zimtsternen und Käsespätzle Isolationsschichten an, damit wir auch in dem schicken aber leider zu dünnen da ungefütterten Abercrombie-Jäckchen nicht frieren und rennen dann bei den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen zum Friseur. Dort holen wir ein Foto von  Blake Lively aus der Tasche, wuchten unsere mittlerweile nutzlos gewordenen Isolationsrelikte auf den Friseurstuhl und verklickern Jean-Pierre mit den Scherenhänden, dass wir doch bitte genau so aussehen möchten wie dieses Hollywood-Schnuckelchen. Und aber bitte nur die Spitzen.




Für alle unter euch, die die Pfunde nicht zählen oder Blake Lively oder echte Gym-Heros sind und vier mal wöchentlich 70 Kilo auf der Flachbank drücken, kommt hier eine Sünde, die es wert ist. Die ist es so dermaßen wert, dass ich sie sogar den linientreuen Salat-mit-Putenstreifen-Genießerinnen ans Herz legen möchte. Weil kalorienarm ist der Banoffee-Traum nicht. Ich habe sämtliche Einspaar-Register gezogen, aber Zucker ist Zucker, da ändert auch Naturjoghurt anstatt Sahne nichts. 



Probiert es trotzdem aus! Ladet euch genügend Esser ein, damit ihr nicht in Versuchung kommt, die Bombe alleine zu verdrücken und genießt diese himmlische Kombination aus knusprigen Keksen, fruchtigen Bananen und einer umwerfenden Karamellcreme. 



Für einen Banoffee-Exzess zu 5 braucht ihr

1 Dose gezuckerte Kondensmilch (etwa 200 ml)
150 g Vollkornbutterkekse
50 g Butter
3 große Bananen
50 ml süße Sahne
150g Naturjoghurt
1 Pck Vanillezucker
3 Blätter Gelatine

Füllt einen Topf, der größer ist als die Dose Kondensmilch mit Wasser und stellt die Dose hinein. Wasser aufkochen und anschließend auf kleiner Flamme 2,5 Stunden kochen lassen. Das wird die umwerfendste aller Karamellcremes. Wichtig ist hierbei, dass die Dose immer mit Wasser bedeckt ist, sie explodiert angeblich sonst. Außerdem muss sie vor dem Öffnen komplett abkühlen. In der Zwischenzeit zerbröselt ihr die Butterkekse ganz fein und mischt sie mit der zerlassenen Butter. Sucht euch einen Tortenring und einen dazu passenden ebenen Teller oder gleich eine Tortenform und drückt die Bröselmischung flach und fest auf den Boden. Das ganze kommt nun für eine Stunde in den Kühlschrank.

Die Bananen in 2 cm dicke Scheiben schneiden und dachziegelartig auf dem Keksboden verteilen. Die Kondensmilchdose aufmachen und erst mal ein Löffelchen von der Creme probieren - megamega - und dann den Inhalt gleichmäßig auf den Bananenscheiben verstreichen. Sahne steif schlagen und Joghurt und Zucker kurz unterrühren. Zwei Esslöfel der Joghurtmischung erwärmen und die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Unter die restliche Joghurtcreme rühren und diese ebenfalls auf der Torte verstreichen. Die Torte für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen und gut gekühlt genießen.




Vielen Dank für deinen Besuch und einen tollen Wochenstart,
Stefanie

Kommentare:

  1. Hach Stefanie, wie köstlich! Und so herrlich geschrieben! Ich musste wirklich lachen...du hast ja so recht. Ich bin gerade an der italienischen Küste und kann bestätigen, dass die meisten noch ihr Isolationsschicht haben ;-) .
    Liebste Grüße Maren

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    1. Oh liebe Maren,
      ich freue mich sehr, von dir zu lesen.
      Beneidenswert! Italienische Küste, Meer, schnucklige Häfen - da wäre ich jetzt auch gerne :)
      Ich wünsche dir noch eine wundervolle Zeit dort und bring mir doch ein bisschen Sommerbräune mit.
      Liebe Grüße an dich,
      Stefanie

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  2. Hi Stefanie, dein Post ist schuld daran, dass ich jetzt Lust habe genau DAS zu essen... die Kombi aus Banane und Karamell ist einfach unschlagbar!! :-)

    Viele Grüße,
    Claudi

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    1. Liebe Claudi,
      da ist dann wohl die mission accomplished :)
      Herzliche Grüße zu dir und hab eine tolle Woche,
      Stefanie

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Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast.
Was auch immer du über diesen Post, meinen Blog oder die Gesamtsituation denkst, interessiert mich. Verrat´s mir doch!